|
Zu unserem Signet |
| Fünf Brote und zwei Fische. Was sagt uns dieses Signet? Zunächst einmal dies, dass wir alle die Beschenkten sind, weil wir alle von Gottes Wundergaben leben. So wie unser Herr Jesus Christus damals für alle genug und mehr als genug hatte, so teilt er uns noch immer Tag für Tag überreichlich aus, was wir brauchen und was wir uns wünschen. |
| Zum Zweiten möchte uns unser Signet in Erinnerung rufen, dass sich unser Herr damals an seine Jünger gewandt hat mit der Aufforderung: "Gebt ihr ihnen zu essen!". Es lag ihm also daran, dass die Volksmenge nach dem Empfang der geistlichen Speise auch leiblich versorgt werde. Und damit sind wir bei der Diakonie. Mögen uns die fünf Brote und die zwei Fische immer daran erinnern, dass wir niemanden wegschicken dürfen, der unsern Dienst braucht. |
| Drittens zeigt unser Signet auf die völlig ungenügenden Mittel, die damals den Jüngern zur Verfügung standen. Was ist das schon, fünf Brote und zwei Fische, wo es darum geht, Tausende zu sättigen! Aber indem der Herr diese geringen Gaben in seine Hände nimmt und segnet und sie so wieder an die Jünger zurückgibt, geschieht das Wunder der Speisung von fünftausend Menschen. Es wird immer so sein, dass unsere eigenen Kräfte allzu dürftig und schwach sind, sodass man im Blick auf die uns gestellten Aufgaben verzagen möchte. Wenn wir uns aber Jesus Christus darbringen, kann er uns segnen zu ungeahnter Hilfe. |
| Sicher wäre auch noch nachzudenken darüber, dass unserm Herrn nur zwölf Jünger zur Verfügung standen, obwohl Tausende von Menschen versorgt werden mussten. Und dann die zwölf Körbe voll eingesammelter Brocken! Jedes möge sich selber in diese Geschichte vertiefen, sodass sie sich uns in ihrem ganzen Reichtum erschliessen kann. |
|
Matth. 14,13-21 |