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«Meine Berufung leben im Alltag . . .» |
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Interview mit Sr. Rosemarie |
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| Sr. Rosemarie Meyer im Interview mit Sr. Karin Müller | |
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Sr. Rosemarie, kann Du Dich kurz vorstellen? Ich bin Jahrgang 1956, bin in Köln aufgewachsen, habe Erzieherin gelernt. Von Haus auf bin ich katholisch, durch Kinderstunden und Sonntagschule, die ich in einer evangelischen Gemeinde gegeben habe, bin ich auf den Glauben gestossen. Ich wollte Diakonisse werden, weil ich dachte, man könne Jesus nur so kennen lernen. Mit 17 bin ich dann zum Glauben gekommen. |
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| Durch einen Bibelkurs habe ich Schwestern von Riehen kennen gelernt und bin mit 23 ins Diakonissenhaus eingetreten. Als Schwester habe ich noch die Ausbildung zur ärztlich diplomierten Gesundheitsmasseurin und zur Inline-Skate-Instructorin gemacht. | |
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Du gehörst seit 18 Jahren zum Diakonissenhaus? Was hast Du in
dieser Zeit gearbeitet? Alles! 3 Jahre Gästehaus Wildberg, Kinderkrippe, Zentralküche, Feierabendhaus (Altersheim), Pflegeheim, Kinderheim, im Mutterhaus Hausdienst und Küche etc., Psychiatrische Klinik Sonnenhalde, 5 Jahre Birkenhaus - Wohnheim für psychisch rekonvaleszente Frauen, 2 Jahre Ausbildung Bibelschule St. Chrischona, 5 Jahre Mitleitung Lebensschule, 3 Jahre Gassenarbeit in Basel, 5 Jahre Gästehaus Annaheim in Spiez, seit Juni 2002 als Verantwortliche Hausschwester im Mutterhaus. |
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Was gehört zu dieser Aufgabe? Ich bin Mädchen für alles: Arbeitsplanung (die freien Tage plane ich noch lieber :-) ), Ablösung in verschiedenen Arbeitsgebieten, die grossen Feste planen im Mutterhaus, Leitung der Hauswirtschaftssitzung, kurz gesagt: Organisation des Mutterhaus-Haushaltes. |
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Was tust Du sonst noch? Im Sommer leite ich eine Woche Lager für Teeniemädchen. Mitgestaltung von Führungen und Projektnachmittagen von Schülern und Konfirmanden im Diakonissenhaus. Massage von Gästen, Schwestern und auswärtigen Leuten. Kurse im Inline-Skaten für Mitarbeiter, Gäste und weitere. Was tust Du gerne, wenn Du nicht arbeitest? |
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Was schätzt Du am Leben im Diakonissenhaus? Es fasziniert mich, dass es möglich ist, dass so viele Generationen miteinander leben. Auch hier gibt es viele gute Kontakte - ich mag meine Mitschwestern! (und diese Sr. Rosemarie auch - Anmerkung der Redaktion) Ich schätze das alltägliche Miteinander in allen Lebensbereichen, Arbeit, Freizeit und in den Gebetszeiten. Oft sind es die kleinen Dinge, dich mich freuen. Wenn ich z.B. höre, dass eine Mitschwester für mich betet. Sr. Rosemarie, was ist Dir wichtig im Glauben? Meine Berufung leben im Alltag - wie verstehst Du das? |
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