«Heimfall» der alten Spitalgebäude
an die Kommunität Diakonissenhaus Riehen
 
am 31. März / 1. April 2011
 
Seit ihrem Bau und ihrer Eröffnung als Diakonissenspital im Jahr 1907 standen die Gebäude im Dienst der medizinischen Versorgung der Region. Bis 1973 führte die Kommunität selbst das Spital.  Anschliessend wurde es nach einem längeren Prozess der Wegsuche am 1. April 1973 mit einem 30-jährigen Baurechtsvertrag (mit Verlängerungsoption) an die Gemeinde Riehen verpachtet und als Gemeindespital weitergeführt. Im Jahr 2009 wurde vom Gemeinderat Riehen die Entscheidung getroffen, den Baurechtsvertrag nicht zu verlängern (> Stellungnahme vom 3. April 2009).

Somit fallen die Gebäude wie auch das ganze ehemalige Spitalareal zurück an die Kommunität. 
Die Schwesterngemeinschaft plant, die Gebäude nach einer Umbauphase als Geistlich-diakonisches Zentrum zu gestalten (> Flyer mit weiteren Informationen).
 
 
 
Anlässlich dieses einschneidenden Ereignisses für die Kommunität wie auch für die Gemeinde fand am 31. März 2011 ein Apéro in den Räumlichkeiten des ehemaligen Spitals statt. Schwester Doris Kellerhals, Oberin der Schwesterngemeinschaft - als Vertreterin der Kommunität -  und Herr Christoph Bürgenmeier, Vizepräsident des Gemeinderates - als Vertreter der Gemeinde Riehen - gaben in kurzen Grussworten Einblick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Gebäude. Sie drückten ihre Hoffnung und Zuversicht für einen segensreichen weiteren Weg mit dem Areal inmitten der Gemeinde Riehen aus. 

Mit der offiziellen Schlüsselübergabe wurde die Verantwortung für die Gebäude des Altbaus und für das Areal zurück in die Hände der Kommunität Diakonissenhaus Riehen gegeben. Der neuere Bau an der Schützengasse bleibt zunächst für weitere Jahre an Adullam und Meconex mit dem Gesundheitszentrum und der Geriatriespitalabteilung vermietet.